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Das Gleichstellungs-Paradox

Harald Eia ist in Norwegen beliebt. Er ist Komiker — und Soziologe. Und als solcher hat er schon 2010 eine Reihe ins norwegische Fernsehen gebracht, die er „Gehirnwäsche“ nannte. 

Im ersten Teil widmet er sich der Gleichstellung von Mann und Frau. Titel: Das Gleichstellungs-Paradox. Eine spannende Suche nach der Wahrheit, warum Frauen und Männer z.B. immer noch geschlechtertypische Berufe wählen. Liegt das an der Erziehung oder doch an genetischen Eigenschaften? Eia kommt nach seiner Recherche zu dem Schluss: „Das Paradoxe ist, dass in einer sehr freien Gesellschaft (wie in Norwegen) neue Unterschiede (bei den Geschlechtern) auftauchen. Und zwar angeborene Unterschiede. Wir müssen die biologischen und genetischen Fakten beachten, denn sie sind heute von größerer Bedeutung als früher.

Eine spannende Aussage. 

Die Ausstrahlung des Films zur Gleichstellung hat in Norwegen eine große Diskussion ausgelöst an dessen Ende das  Parlament die Finanzierung von Gender-Instituten mit Steuermillionen eingestellt hat. 

Auf youtube ist die Reportage „Das Gleichstellungs-Paradox“ in drei Teile aufgeteilt:

 

Gleichstellung Teil1

 

Gleichstellung Teil2

 

Gleichstellung Teil3

 

Eias Rechercheergebnisse sind eine Steilvorlage FÜR eine Frauenquote und nicht dagegen, wie einige argumentien. Denn: Wenn es keine Barrieren für Frauen gebe, beruflich aufzusteigen und Führungsverantwortung zu übernehmen, sie also keine „Gläserne Decke“ daran hindern würde (die Macht der Männer), wären die Führungskräfte in bestimmten Berufen vor allem weiblich. Sind sie aber nicht. 

Folgt man Eias Argumenten, wählen Frauen in freien Gesellschaften lieber kommunikative Berufe, wie Pflegerinnen, Krankenschwestern, Ärztinnen, Journalistinnen, Bankerinnen etc. Wäre in diesen Branchen die Mehrzahl weiblich, wäre eine Frauenquote sicherlich überflüssig. Aber ist das so? Nein. In Krankenhäusern sind Chefärzte überwiegend männlich, Redaktionen leiten überwiegend Männer und auch im Geldgewerbe führen fast ausschließlich Männer die Geschicke von Banken und Geldhäusern.  

Wie finden Sie die Recherche-Ergebnisse von Harald Eia. Wir finden sie spannend, überraschend. Schreiben Sie uns, kommentieren Sie. 

 

 

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